Entschleunigung


Marco Wehr

Wichtig sind dem Kind zugewandte Erwachsene, die es ermuntern, seine Welt zu erforschen, sie zu erobern und sich in ihr nach Leibeskräften zu erproben.

Marco Wehr (* 1961), Physiker, Philosoph, Tänzer

Peter Guttenhoefer

Ein neues Bild des ´Lehrers´ taucht auf. Das Bild eines Menschen, der seine eigene ständige Neu-Bildung darin sucht, dass er die Erde und all ihre Wesen zu sich sprechen lässt, eines Menschen, dem die Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse der Anderen zu seiner Bildungsquelle wird. Aus dieser Quelle speist er die Anderen mit.

Peter Guttenhöfer (* 1940), Dozent und Gründer des Lehrerseminars für Waldorfpädagogik Kassel

Reinhard Kahl

Und was in einer Vita selten steht, das ist die wichtige Schule der Rebellion (und dann die Abkehr von der Rebellion) ... später die Entdeckung, dass Rebellion und Dogmatismus nicht weiter helfen, die List von Fehlern aber um so mehr.

Reinhard Kahl (* 1948), Journalist und Filmemacher, Gründer des “Archiv der Zukunft” und dessen Netzwerk

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Quodlibet 8

Flagge-Österreich

Entschleunigung
Be-Greifen mit der Hand   und   Ver-Stehen mit den Füssen

Plädoyer für eine Handlungs-Pädagogik

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ORTE UND HORIZONTE – BILDUNG BRAUCHT GESELLSCHAFT

Mein Quodlibet 8 versteht sich als subtiles Echo auf die 3. Bildungs-Biennale-Bodensee des “Archivs der Zukunft” im Festspielhaus Bregenz und gibt einen kleinen Ausschnitt dessen wieder, wozu ich mich in der kurzen Zeit eines Wochenendes (…) inspirieren ließ. [1]

Die Eröffnungs-Diskussionen, vor allem die Diskutanten, brachten mich dazu, meinen vorgefassten Plan an Vortragsbesuchen umzustoßen.

Ulrike Kegler [2] plädierte am Podium dafür, Ästhetik und Kunst in die Schule und ins Leben einziehen zu lassen und  Umgebungen  zu schaffen, damit Schüler (wieder) Sinn in der Schule sehen können. Laut Kegler gehören dazu:

– Bewegung zum Bestandteil der Schule zu machen,
– etwas anfassen zu können,
somit eine Beziehung zur Erde aufzubauen und die Natur in die Schule hineinzuholen,
– miteinander sein zu können,
Freunde zu sehen, soziale Gemeinschaft(en) zu finden und Impulse zu bekommen.

Peter Guttenhöfer sprach davon,
“… Rettungsinseln für die Kindheit zu schaffen, kleine prototypische Schulen für die Kindheit und damit für die Jugendkräfte der Erde und die Phantasiefähigkeit der Menschen” [3], und von Goethes “Pädagogischer Provinz”.
Darüber wollte ich mehr wissen …

„Bildung“, sagt(e) Martin Ott [4],
„ist Wahrnehmung und Tätigkeit.“ Ott arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt mit Jugendlichen. “Wir zeigen Ihnen, wie schön die Welt ist” und “wir zeigen Ihnen das Besondere an der Natur, zum Beispiel an der Kuh, zu der der Mensch schon seit 7 – 8 Millionen Jahren eine Beziehung aufgebaut hat und natürlich auch umgekehrt.”

Eine vollständige Umgebung schaffen

Samstag früh:
Peter Guttenhöfer [5] fand sich ein,
er hatte mich bei einer der Eröffnungs-Diskussionen am Freitag neugierig gemacht,
bei der es laut Reinhard Kahl [6] auch darum ging,
“… ausgetrocknete Zonen der Gesellschaft zu bewässern…”.

Es war für mich ein nicht geplanter Vortrag, ich hatte meine Planung umgestoßen, und auf einen anderen Vortrag verzichtet, der mir bis dato wichtiger erschienen war …

Bei Guttenhöfer ging es um die
“Schaffung einer vollständigen Umgebung für Schüler” und um “Handlungspädagogik”,
Inhalte, die es nach dem Geschmack der Zuhörer erforderten, einen “Nachschlag”, eine zusätzliche Portion Vortrag in Form einer “Nachspeise” 8 Stunden später in der “Blauen Lounge” des Festspielhauses einzunehmen.

Guttenhöfer berichtete von der
Schule von Gestern, von einem Ort, an dem es nichts zu tun gibt – erst wenn der Lehrer sagt,
was die Schüler tun sollen, dann machen alle das, was der Lehrer will …, Schule ist, wo die Schüler nur hingehen, um ihre Kameraden zu treffen”
und zeichnete ein
Bild der Schule von Morgen, das er mit einer von zwei Fragen, die seinen Vortrag begleiteten, einleitete:

Guttenhöfers erste Frage bezieht sich auf die zukünftigen Erwachsenen, auf jene Kinder,
die heute noch Kindergarten- und Schulkinder sind:

“Lernen die heutigen Schulkinder das,
  was sie zur Bewältigung ihres Lebens in 30, 40, 50 Jahren brauchen?” [7]

Guttenhöfer entwickelt eine Symphonie [8] in Richtung einer “vollständigen Umgebung”, die er ebenso wie den Begriff der Pädagogische Provinz aus Goethes Bildungsroman “Wilhelm Meisters Wanderjahre” [9] entlehnt, um eine vorbildliche Erziehungsgemeinschaft darzustellen.

Den CSA Hof Pente postuliert Guttenhöfer im Sinne der Handlungspädagogik als ” … den generationsübergreifenden LebensLernOrt, an dem neue soziale, ökologische, ökonomische und pädagogische Ansätze erprobt werden. Grundlage dafür bildet die Bewirtschaftung eines Gemeinschaftshofes nach den Prinzipien der Solidarischen Landwirtschaft.” [10]

” Zur vollständigen Umgebung gehört selbstverständlich auch das Haus.
  Die Natur des Kindes verlangt danach, zu gewissen Zeiten des Tages auch einmal im Haus zu sein,
in einem eigenen geschützten Raum, unbehelligt von Geschäftigkeit und Tageslärm.

Solch einen Raum muss es geben.

Wir benötigen sogar noch … weiteren Raum.
Hier soll vieles stattfinden, das durchaus eine 
gewisse Ähnlichkeit mit einer ´Schulstunde´ haben kann:
Erzählen, Malen und Zeichnen, 
Musizieren, Formenzeichnen, …, Schreiben, Lesen, Rechnen, usw.”

Das Tempo des orchestrierenden Guttenhöfer nimmt zu: Allegro, Vivace, …

“Nicht Schule, sondern wahre Lebensschule, besser noch   Kulturwerkstatt  , in der Mentoren [11] (Handwerker, Hauswirtschafter, Landwirte, …) “…gemeinsam danach streben, die Kindheitskräfte der Erde und des Menschen zu hüten” [12], wobei die Verantwortlichen am CSA Hof Pente folgende Kompetenzen [13] für ihre Schützlinge erstreben:

– Förderung der Körper und Bewegungskompetenz
– Förderung der Sinnes- und Wahrnehmungskompetenz
– Förderung der Sprachkompetenz
– Förderung der Kreativität
– Förderung der Sozialkompetenz
– Salutogenese

⇒ “den Zukunftstraum von einem LebensLernOrt,
      an dem alle miteinander und aneinander wachsen!” [14]
 

Die zweite Frage Guttenhöfers betrifft den “prophetischen Blick”, die intuitive Wahrnehmung und gedachte Umsetzung einer visionären Sicht des Pädagogen,
übertragen auf den “Lernling” [15]:

“Was könnte aus Dir werden?”

Kinder beginnen,
mit den Händen
etwas an-zu-fassen, etwas zu er-greifen, etwas zu be-werk-stelligen, ‑ später ‑ kommt der Kopf dazu – die Hände sind beim Er-fassen weiter maßgeblich beteiligt.

Kinder beginnen,
mit den Füssen
zu ver-stehen, auf-zu-stehen, wieder auf die Füße zu kommen, zu Fuß zu gehen, ihre Motorik zu entwickeln, auf Fuß-böden, die nicht nur eben sind, sich mit Füssen und Händen zu bewegen, dann – erst später  (vielleicht) – denkend – um (un)bewusst mit dem Fuß auf-zu-stampfen, und Schritt für Schritt die eigene Entwicklung “in die Hände zu nehmen”, …

“Es gelte, sich wieder auf Hand und Fuß zu besinnen !”

Guttenhöfers “Musikstück” geht zusehends (Augen, Ohren, natürlich mit Händen und Füßen) Richtung Andante (schreitend, gehend) und Adagio (langsam und ruhig).

Guttenhöfer sieht in der Verlangsamung der (Schul-)Prozesse, weg von der Sitz-Schule, hin zur Umsetzung einer handlungspädagogischen “Figur einer Bildungseinrichtung” [16], einen landwirtschaftlichen, handwerklichen und künstlerischen LebensLernOrt [17], einen Kulturort, der dazu beitragen würde:

– die 4 Wesenheiten des Globus,
in einer vollständigen Umgebung als Synthese von Boden, Pflanzen, Tieren und Menschen, zu vereinen,
– ” ´Natur´ und  ´Kultur´  und   ´Bildung´  und   ´Arbeit´ wieder einander anzunähern …” und
– ” ´Allgemeinbildung´ als integrierenden – nicht als sozial trennenden Begriff – zu ver-stehen,

⇒ der somit den Namen   Menschenbildung   tragen könnte.” [18]

 

Warum Kinder Lernkünstler sind ?

Im nächsten Vortrag treffe ich mit Marco Wehr [19] zusammen,
der mit zwei  majestätsbeleidigenden ( – ein von Peter Guttenhöfer geprägter Begriff – ) Fragen beginnt:

“Sind unsere Kinder Teil eines großen (staatlichen) Experiments  in einem (verbindlichen) System von Kindergarten, (Früh-)Förderung, Grundschule, … ?”

und

“Welche Lehrmeister haben Kinder, die noch nicht in der Schule waren?”

Uns sind Möglichkeiten des Aufschreibens, des Malens, des Filmens, und so weiter bekannt, wobei das “gesamte fachliche” Wissen der Menschheit bereits ins Internet übertragen ist und von dort auch wieder abgerufen werden kann.

Laut Wehr gehe es nicht darum, Wissen von Lehrern vor-tragen zu lassen sondern darum, Wissen, welches zum Beispiel mittels Google abgerufen werden kann, einer Werte-Diskussion zuzuführen, denn – ACHTUNG – Google werte nicht, es stellt Wissen nur erneut zur Verfügung,
die Be-Wert- ung, die Sinn-Gebung übernehmen “Geschichten-Erzähler”.

Jedes Kind sei biologisch ein “Spezialist für Nicht-Spezialisierung” und könne frühkindlich den “Lebens-Code” in jeder Kultur bzw. in jeder Gesellschaft erlernen:
⇒ das in jeder x-beliebigen menschlichen Umgebung (nicht tierischen!) mit der dazugehörigen Sprache,
wobei vier Zutaten eine förderliche Entwicklung des Kindes weiter begünstigen würden.

Wehr nennt die notwendigen 4 Eigenschaften der Erwachsenen später im Vortrag “Haltung”:

  1. Zeit geben
    – für eine langsame (neurobiologisch vorgegebene) Entwicklung der Motorik,
    der Füße – das Kind muss die Möglichkeit haben, zu laufen,
    der Hände – das Kind muss die Möglichkeit haben, zu greifen, zu tasten, … ,

– des Weiteren die Welt mit allen Sinnen “be-greifen” zu lernen:
– Sehen, das Kind muss die Möglichkeit haben, etwas zu sehen zu bekommen,
– Hören, das Kind muss die Möglichkeit haben, etwas zu hören zu bekommen,
– …

  1. Zuwendung geben
    (Anm.: “Menschliche Zuwendung ist ein Zaubermittel,
    das aus einem chemischen Nichts einen biologischen Vorgang macht! [20] Dietrich Grönemeyer)
  1. Zuneigung geben
    (Anm.: “Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.” [21] Goethe)
  1. Zutrauen haben
    (Anm.: “Die Natur. Sie freut sich an der Illusion. …
    Wer ihr zutraulich folgt, den drückt sie wie ein Kind an ihr Herz.” [22]
    Goethe, in Naturwissenschaftliche Schriften I, Die Natur, Fragment)

Wehr beschreibt das  Lerngenie des Kindes  folgendermaßen:

  1. seine unbändige Neugier, woraus es seine Motivation gewinnt,
    indem es selbst bestimmt, was es tun will,
     daraus entsteht Leidenschaft !
  1. permanent Dinge zu machen, die es nicht kann,
     das entspricht permanenter Überforderung !
  1. seine Misslingens -Kompetenz,
     vergleichbar einer “normalen Fehler-Toleranz” !
  1. seine Ausdauer,
     die es zur Meisterschaft führt !

Meisterschaft definiert sich laut Wehr durch das

“Straßen-Musiker-Paradoxon”,
– spiele ich, wie Straßenmusiker, immer die gleichen Stücke …
– oder erarbeite ich mir auch neue Stücke …                        und durch die

“Könnens-Schwelle”,
die der (vielen von uns bekannten) Lernkurve entspricht,
bei der ich, um immer kleinere Fortschritte zu machen, immer länger arbeiten muss …

Der Unterschied zu jenen, die etwas “ganz gut können” und jenen, die “Hobbyspieler” sind,
liege – ob bei Kindern oder Erwachsenen – ausschließlich im   ÜBEN  !

 

Quodlibet zur “Expertiseforschung” [23]

Diesbezüglich möchte ich einen kurzen Exkurs zur  Zeit  (Langsamkeit / Geschwindigkeit/…),
zum  Üben (Anstrengung)  und den damit verbundenen Elementen vornehmen,
zu Schlussfolgerungen, die ich schon vor längerer Zeit bei den Psychologen Seligman und Davidson gelesen hatte, und die mir bei Marco Wehr wieder  in Erinnerung gekommen sind:

Ersetzen wir bei der (bekannten) Gleichung   Entfernung =  Geschwindigkeit x Zeit

den Term Entfernung durch die Metapher für Leistung ( = Zielerreichung),
des Weiteren die Variable  Zeit durch Anstrengung   und
die Variable  Geschwindigkeit durch Fertigkeit,

dann können wir die Elemente des Erfolgs (des erfolgreichen Lernens) ablesen –
 und zwar in der Gleichung   Leistung = Fertigkeit x Anstrengung :

Fertigkeit  entspricht dabei 3 Elementen:
a) der (“routinierten, automatisierten, …”) Geschwindigkeit,
b) der (“kreativen, planerischen, verfeinernden, überprüfenden, …”) Langsamkeit und
c) dem Lerntempo, welches langsame “Exekutiv-Prozesse” von b) ð a) überführt, und somit

 wieder mehr Zeit für b) zur Verfügung stellt. [24]

Der eigentliche Hebel dieser “neuen” Gleichung liegt jedoch in der Anstrengung,
eine Tätigkeit einzuüben: mindestens 10.000 Stunden “ÜBEN” gelten als Maßstab,
zum Beispiel bei Weltklasse-Klaviersolisten [25] oder bei Mönchen mit “erheblicher Meditationserfahrung”. [26]

Wehr schließt seinen Vortrag zu “kindlichen” Lebenskünstlern damit ab, seinen eigenen Zugang zu

“Das Kind als Mensch sehen und gern haben.”

 

⇒ Ich möchte des Weiteren noch die enorme Performance des Bourbon Street Orchestra [27] unter Leitung von Manuel Hilleke [28] hervorheben, eines jungen Bläser-Ensembles, das uns während des Kongresses energetisch, groovend, gewitzt und frech begleitet hat,

 auf das Grußwort Jesper Juuls hinweisen, das (leider nur) stellvertretend verlesen wurde, [29]

⇒ und die überragende Schaffenskraft von Reinhard Kahl herausstreichen,
der mir durch den “Kongress des Archivs der Zukunft” dazu verholfen hat,
mit allen Sinnen zu be-greifen, was mir wiederum erlaubt, zu ver-stehen und mich zu be-sinnen.

Danke.


[ Quodlibet Nr.  8, im Dezember 2014 ]

 


[1] 5. Kongress des Archivs der Zukunft, 31.10.-02.11.2014, Festspielhaus Bregenz, zum Thema
“ORTE UND HORIZONTE – BILDUNG BRAUCHT GESELLSCHAFT”;
http://www.adz-netzwerk.de/Countdown-Bregenz-Uberblick.php, 24.11.2014,
 Reaktionen zum Kongress siehe: http://www.adz-netzwerk.de/Kongress-Bregenz-Erste-Reaktionen.php

[2] http://www.adz-netzwerk.de/Ulrike-Kegler.php,

siehe auch: Ulrike Kegler (2014): Wo sie wirklich lernen wollen, 7 Jahre Jugendschule Schlänitzsee, Flugschriften Archiv der Zukunft herausgegeben von Reinhard Kahl, Beltz Verlag, Weinheim und Basel

[3] vgl. Peter Guttenhöfer (2013:6): Aspekte einer elementaren Handlungspädagogik

[4] ,
siehe auch: Martin Ott (2012): Kühe verstehen – eine neue Partnerschaft entsteht, Faro, Lenzburg

[5] , 24.11.2014

[6] Reinhard Kahl, deutscher Journalist, Erziehungswissenschaftler, Autor, 2007 Gründung “Archiv der Zukunft”, http://www.adz-netzwerk.de/Kongress-2014.php, siehe auch:, http://www.reinhardkahl.de/, 24.11.2014

[7] Peter Guttenhöfer (2014:95), Entwurf eines handlungspädagogischen Bildungsweges, in Tobias Hartkemeyer, Peter Guttenhöfer, Manfred Schulze (2014, Hrsg.), Das pflügende Klassenzimmer, Handlungspädagogik uns Gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft, oekom Verlag, München

[8] von griechisch sýmphōnos ‚zusammenklingend‘, ‚harmonisch‘, http://de.wikipedia.org/wiki/Sinfonie, 24.11.14

[9]http://www.zeno.org/Literatur/M/Goethe,+Johann+Wolfgang/Romane/Wilhelm+Meisters+Wanderjahre/Zweites+Buch/Achtes+Kapitel, 24.12.2014

[10] http://hofpente.de/handlungspaedagogische-provinz/handlungspaedagogik/ 24.11.14, Link neu 20.04.15

[11] vgl. Katharina Kraiß (2014:155), Die unsichtbare Schule – Lernen in Gemeinschaft bei indigenen Kulturen, in Tobias Hartkemeyer, Peter Guttenhöfer, Manfred Schulze (2014, Hrsg.), Das pflügende Klassenzimmer, Handlungspädagogik uns Gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft, oekom Verlag, München,
(2014:155:Fussnote 2), “Der Begriff Mentoring stammt aus der Odysee: Mentor war der beste Freund des Odysseus, dem er seinen Sohn wie seinen eigenen anvertraute, als er auf seine lange Reise ging.”

[12] vgl. Peter Guttenhöfer (2014:103), Quelle siehe Fußnote 7

[13] http://hofpente.de/content/kompetenzen, 24.11.2014

[14] Anmerkung des Autors “… im Geist der UN-Kinderrechtskonvention von 1989”

[15] Einleitungsworte von Götz Werner am Freitag: “Die Auszubildenden sollten ein deutlich höheres Maß an Selbstwirksamkeit erleben, weniger belehrt werden und eigenständiger lernen.

So wurde aus dem Begriff Lehrling das Wort „Lernling“ , vgl. dazu auch:

http://kulturwandel.org/project/dm-drogerie-markt/

[16] vgl. Peter Guttenhöfer (2014:104), Quelle siehe Fußnote 7

[17] vgl. Tobias Hartkemeyer  (2014:32), Der gemeinschaftsgetragene Hof als Handlungspädagogische Provinz, in Tobias Hartkemeyer, Peter Guttenhöfer, Manfred Schulze (2014,Hrsg.), Das pflügende Klassenzimmer, Handlungspädagogik uns Gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft, oekom Verlag, Münchenf

[18] vgl. Peter Guttenhöfer (2014:108), Quelle siehe Fußnote 7

[19] , mehr zum Nachlesen über die evolutionären Lernstrategien unserer Kinder finden Sie in: Marco Wehr (2014): Kleine Kinder sind große Lehrer, Das Genie der frühen Jahre, Flugschriften Archiv der Zukunft hrg. von Reinhard Kahl, Beltz Verlag, Weinheim und Basel, siehe auch ein Interview http://www.lernwelt.at/downloads/interview-mit-wehr-marco_dr_final.pdf, 26.11.2014

[20] http://www.dr-mueck.de/HM_Denkhilfen/Liebe-Saetze-Sprueche-Zitate.htm, 26.11.2014

[21] http://zitate.net/zuneigung.html, 26.11.2014

[22] neu: http://zitate-aphorismen.de, 25.01.2016,
(http://zitate-aphorismen.de/tag/zutrauen/, 20.09.2015,
http://www.zitate-aphorismen.de/zitate/thema/Zutrauen/1144, 26.11.2014)

[23]Expertiseforschung, befasst sich mit dem Experten, einer Person, die auf einem bestimmten Gebiet dauerhaft Leistungsexzellenz zeigt. Die untersuchten Gebiete sind recht vielfältig und umfassen u.a. akademische (z.B. Mathematik), berufliche (z.B. Flugzeugpilot), künstlerische (z.B. Musizieren), motorische (z.B. Fußballspiel), spielerische (z.B. das Schachspiel) Aktivitäten. Allerdings kann Expertise zumeist nur in einem Fach erworben werden, so dass Personen in einem Gebiet Experten, in anderen Gebieten Novizen sind. ..”

http://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/expertiseforschung/4567, 26.11.2014

[24] vgl. Martin Seligman (2011: 154ff), Flourish, Wie Menschen aufblühen, Die positive Psychologie des gelingenden Lebens, Kösel-Verlag, München

[25] vgl. ebd (2011: 167)

[26] vgl. Richard Davidson (2012:298ff), Kapitel 9: Mönche im Labor, (2012:327f) oder Kapitel 10: Der Mönch in der Maschine, in: Warum wir fühlen, wie wir fühlen, Wie die Gehirnstruktur unsere Emotionen bestimmt – und wie wir darauf Einfluss nehmen können, Arkana, München; vgl. auch Matthieu Ricard (2007:268ff),
Kapitel 16: Glück im Forschungslabor, in: Glück, 3. Auflage, nymphenburger, München

[27] http://www.bso-mainz.de/main.html, http://www.bourbonstreetorchestra.de/, http://www.pckmainz.de/www/pck_ensembles.php?detail=22, 08.12.2014

[28] Manuel Hilleke ist Dozent am Peter-Cornelius-Konservatorium (PCK) der Stadt Mainz, freischaffender Komponist, Arrangeur und Trompeter, http://www.pckmainz.de/www/sta_lehrsuche_detail.php?id=112,
siehe auch: http://www.marshallcooper.de/ und http://www.manuelhilleke.de/, bzw. die ADZ-Kongress-Seite: http://www.adz-netzwerk.de/Mach-es-zu-Deinem-Projekt.php, ⇒ mit Kostprobe im Frankfurter Hof, 09.12.2014

[29] http://www.adz-netzwerk.de/Ein-Grusswort-von-Jesper-Juul.php, 08.12.2014

 

Bildernachweise:
Flagge EU-Deutschland-Österreich-Schweiz,
http://www.bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilungen,did=493926.html, 30.12.2014,
© istockphoto.com/ bitbeerdealer

Buchcover Marco Wehr (2010): Welche Farbe hat die Zeit?
https://www.amazon.de/, 30.04.2017

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1 Kommentar

  •    Reply

    Wunderbar – vielen Dank für dieses beseelte Material, mit dem ich mich “ausrüsten” kann um Lehrer, Eltern und Verantwortliche zu inspirieren, zu rütteln und Schönes Neues auf den Weg zu bringen…
    Christel Veciana

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